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5 beliebte Olivenöle im Test: Nur eins kann für die Gesundheit überzeugen
Hochwertiges Olivenöl hat vielfältige Vorteile für Ihre Gesundheit – das belegen mittlerweile zahlreiche Studien. Doch dieselben Untersuchungen zeigen auch, dass viele Olivenöle mangelhaft oder sogar verunreinigt sind. Diese Qualitätsmängel können gesundheitsschädlich sein, was die sorgfältige Wahl eines guten Olivenöls umso wichtiger macht.
Bei Gesundheitsprodukte-Vergleich helfen wir Ihnen, Produkte zu finden, die halten, was sie versprechen. Unser Team aus Gesundheitsexperten und erfahrenen Autoren deckt auf, wo Hersteller tricksen und welche Produkte wirklich einen Unterschied für Ihre Gesundheit machen können.
Wir haben den deutschen Markt nach dem besten Olivenöl für gesundheitsbewusste Verbraucher durchsucht. Dabei zeigte sich: Die meisten Produkte sind unzureichend – ein Ergebnis, das auch durch Tests von Stiftung Warentest¹ und ÖKO-TEST² gestützt wird. Unsere Recherche brachte einen klaren Testsieger hervor und enthüllte erschreckende Praktiken der Olivenöl-Industrie.
Gesundheitsexpertin & Testerin
Wann ist ein Olivenöl wirklich hochwertig?
Ein Blick ins Supermarktregal zeigt: Fast alle Olivenöle tragen das Gütesiegel Nativ Extra. Viele Verbraucher verbinden damit automatisch hochwertige Produkte. Doch warum schmecken viele dieser Öle trotzdem bitter oder ranzig?
Das Siegel Nativ Extra bezieht sich lediglich auf den Säuregehalt, der laut EU-Verordnung unter 0,8% liegen muss. Ein niedriger Säuregehalt deutet auf die Verwendung frischer Oliven hin, doch dieser Wert allein garantiert keine hohe Qualität.
Also haben wir recherchiert, welche Faktoren tatsächlich über die Qualität von Olivenöl bestimmen. Dabei sind wir auf fragwürdige Methoden der Olivenöl-Hersteller gestoßen – und auf einen entscheidenden Qualitätsfaktor, den kaum ein Hersteller angibt.
Der entscheidende Faktor: Polyphenole
Polyphenole sind bioaktive Pflanzenstoffe, die Olivenöl seine gesundheitlichen Eigenschaften verleihen. Diese natürlichen Antioxidantien unterstützen laut Europäischer Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) den Schutz der Blutfette vor oxidativem Stress.
Doch hier kommt das Problem: Die meisten handelsüblichen Olivenöle enthalten weniger als 250 mg Polyphenole pro Kilogramm. Für die offizielle Health-Claim-Aussage der EFSA sind jedoch mindestens 250 mg pro Kilogramm erforderlich. Hochwertige Öle liegen sogar deutlich darüber.
Der Polyphenolgehalt wird von mehreren Faktoren beeinflusst: Früh geerntete Oliven haben den höchsten Gehalt. Schnelle Verarbeitung nach der Ernte ist essenziell, da jede Stunde wertvolle Wirkstoffe kostet. Echte Kaltpressung unter 27°C erhält die empfindlichen Polyphenole. Und: Ein hoher Polyphenolgehalt lässt sich schmecken – der angenehm fruchtig-herbe Geschmack und das leicht pfeffrige Finish sind Qualitätsmerkmale.
Das sind die fiesen Tricks der Olivenöl-Hersteller
Viele Hersteller greifen zu skrupellosen Methoden, um Kosten zu senken und dennoch die Normwerte zu erfüllen: Altes Öl aus dem Vorjahr wird mit frischem gemischt, was sowohl den Geschmack als auch die gesundheitlichen Vorteile beeinträchtigt. Daher sollte unbedingt auf den Erntejahrgang geachtet werden.
Denn eine schnelle Verarbeitung nach der Ernte ist essenziell für die Qualität des Olivenöls. Bei zu langer Lagerung beginnt der Fäulnisprozess und es kommt zu einem hohen Säuregehalt und ein ranziger Geschmack entsteht. Der Säuregehalt sollte im Idealfall zwischen 0,2 und 0,6% liegen.
Zudem sind die Öle oft nicht sortenrein: Olivenöle aus verschiedenen Ländern werden kombiniert, was nicht nur Geschmack und Qualität schadet, sondern auch wenig nachhaltig ist. Wenn auf der Flasche lediglich „aus der Europäischen Union“ steht oder keine genaue Herkunft angegeben ist, handelt es sich meist um eine Mischung aus verschiedenen europäischen Ölen.
Alarmierende Testergebnisse: Preissteigerungen und Qualitätsmängel
Der jüngste Testbericht von Stiftung Warentest bestätigt unsere Ergebnisse: Viele Olivenöle schmecken bitter und stichig. Dabei sind die Preise in den letzten Jahren enorm gestiegen. Ursachen sind der Klimawandel und aktuelle Krisen, die zu schlechten Ernten und Lieferengpässen führen.
Noch alarmierender sind die Ergebnisse des Verbrauchermagazins Öko-Test: Von 19 getesteten Olivenölen der Kategorie Nativ Extra wurden 16 mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ bewertet. In 18 der Produkte fand Öko-Test Rückstände von Mineralöl, das vermutlich durch Schmieröle von Produktions- und Erntemaschinen auf die Oliven gelangt ist. Diese Rückstände gelten als potenziell krebserregend.
Schockierend: Viele Olivenöle sind nicht vegan
Auch wir wussten vor unserer Recherche nichts davon: In großen Plantagen werden bei der nächtlichen maschinellen Ernte Geräte eingesetzt, die wie riesige Staubsauger wirken und alles aus den Baumkronen einsaugen – nicht nur Oliven, sondern auch schlafende Vögel und Insekten. Teilweise werden die Tiere zusammen mit den Oliven gepresst.
Diese grausamen Erntemethoden führen dazu, dass allein in Spanien jährlich rund 2,6 Millionen Vögel sterben, darunter viele Zugvögel und bedrohte Arten.
Wer etwas dagegen tun möchte, sollte auf Bio-Olivenöl zurückgreifen, dass explizit Angaben zu Herkunft und Ernte-Verfahren gibt. Bei der vogelfreundlichen Ernte am Tag werden einfache Hilfsmittel wie elektrische Rüttelstäbe und Netze zum Auffangen der Oliven verwendet. Insekten und Vögel haben genügend Zeit, davonzufliegen.
Unser Fazit: Mit irreführenden Gütesiegeln wie Nativ Extra werden Verbraucher hinters Licht geführt. Von den geschmacklichen Abgründen und dem Tierleid einmal abgesehen, stellen die mangelhaften Olivenöle ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko dar. In unserem Test haben wir deshalb beliebte Olivenöle einmal ganz genau unter die Lupe genommen.
5 Olivenöle im Vergleich: Stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis?
Wir haben die beliebtesten und meistgekauften Olivenöle getestet, um eines zu finden, das sowohl gesundheitlich als auch geschmacklich überzeugt und aus ethischen Gründen bedenkenlos genossen werden kann. Das Ergebnis vorweg: Nur ein Öl konnte dabei wirklich überzeugen.
- Güteklasse: Nativ Extra
- Herkunft: Kreta, Griechenland
- Säuregehalt: keine Angabe (≤ 0,8%)
- Ernte: 2023/2024
- Preis: 29,98 € / L
Dieses Olivenöl stammt aus Kreta und ist das einzige Öl, das 2022 von Stiftung Warentest mit der Note „sehr gut“ bezeichnet wurde. Das zweit-teuerste Öl in unserem Test schmeckt sehr mild und hat einen leicht bitteren Abgang. Bei diesem Olivenöl überzeugt uns die Herkunft aus Kreta, wie es auch bei unserem Testsieger der Fall ist. Das lässt auf umweltschonende Herstellungsverfahren schließen.
Ein Kritikpunkt ist allerdings die fehlende Transparenz. Im Gegensatz zum Testsieger gibt es keine unabhängigen Testergebnisse oder Qualitätskontrollen, die öffentlich einsehbar sind. Während dieses Öl qualitativ deutlich über herkömmlichen Produkten liegt, erreicht es dennoch nicht das Niveau des Testsiegers O’Liv PLUS – und das trotz des höheren Preises.
Edeka Gut & Günstig
- Güteklasse: Nativ Extra
- Herkunft: EU
- Säuregehalt: keine Angabe (≤ 0,8%)
- Ernte: 2022/23
- Preis: 10,70 € / L
Zusammen mit dem Olivenöl von JA! gehört dieses Produkt zu den günstigsten in unserem Test, doch das ist leider sein einziger Vorteil. Der Geschmack ist ranzig und stichig, was auch Stiftung Warentest mit der Note „mangelhaft“ bestätigt.
Bedauerlicherweise ist das Öl nicht sortenrein und auch der Säuregehalt wird nicht angegeben. Zudem erfährt man nichts über die Erntebedingungen, was Fragen zur Qualität und Nachhaltigkeit aufwirft. Dieses Olivenöl ist zwar preislich günstiger, doch die fehlende Transparenz lässt vermuten, dass die Qualität nicht mit den Spitzenprodukten mithalten kann.
Aldi Bellasan Natives Olivenöl extra
- Güteklasse: Nativ Extra
- Herkunft: EU
- Säuregehalt: keine Angabe (≤ 0,8%)
- Ernte: keine Angabe
- Preis: 7,99 € / L
Auch das Olivenöl des größten deutschen Discounters wurde in unserem Test berücksichtigt. Dieses Öl hat einen relativ bitteren Geschmack und eignet sich daher weniger für Gerichte, bei denen das Olivenöl im Vordergrund stehen soll. Wichtige Informationen wie der Säuregehalt oder der Erntezeitpunkt fehlen komplett. Auf dem Etikett steht lediglich: „Mischung von Olivenölen aus Spanien, Griechenland und Italien.“
Dies deutet darauf hin, dass es sich um eine Kombination von alten und neuen Ölen aus verschiedenen Regionen Europas handelt – weit entfernt von der Qualität unseres Testsiegers O’Liv PLUS.
Ja! Olivenöl
- Güteklasse: Nativ Extra
- Herkunft: EU
- Säuregehalt: keine Angabe (≤ 0,8%)
- Ernte: keine Angabe
- Preis: 10,70 € / L
Ja! wird als eine der bekanntesten Handelsmarken oft als günstige Alternative zu teuren Markenprodukten gewählt. Angesichts seiner Beliebtheit konnten wir das Ja! Olivenöl in unserem Test nicht außer Acht lassen.
Bereits der Hinweis auf dem Etikett „Mischung von Olivenölen aus der Europäischen Union“ ließ uns skeptisch werden. Weder die genaue Herkunft noch der Säuregehalt oder der Jahrgang sind angegeben.
Auch geschmacklich enttäuscht dieses Öl mit der bitteren Note. Für den puren Verzehr ist es völlig ungeeignet. Verdientermaßen landet dieses Öl auf dem letzten Platz in unserem Test.
Testsieger: O'Liv PLUS Ultra High Phenolic Olivenöl
- Güteklasse: Nativ Extra Herkunft:
- Griechenland
- Sorte: Olympia
- Polyphenolgehalt: mind. 950 mg/kg
- Säuregehalt: 0,3 – 0,5%
- Ernte: 2024
- Preis: 44,95 € / L
Das Olivenöl von O’Liv PLUS überzeugt uns auf ganzer Linie. Der intensive, leich herbe Geschmack zeugt von einem hohen Poylphenol-Gehalt und kommt nicht von ungefähr: Das Öl ist sortenrein, stammt ausschließlich aus Griechenland.
O’Liv PLUS bezieht das Olivenöl direkt von Familienbetrieben, die traditionell ernten. Das ermöglicht nicht nur eine schonende, sondern auch eine sehr frühe Ernte. Denn was viele nicht wissen: Grüne, noch fast unreife Oliven haben den höchsten Gehalt an Polyphenolen.
Außerdem sterben keine Insekten oder Vögel für das Endprodukt – ein echter Vorteil für die Reinheit des Öls. All das sorgt für einen Säuregehalt von nur 0,3 – 0,5%. Damit liegt dieses Olivenöl noch deutlich unter dem Mindestwert von 0,8%.
Ein weiteres Highlight ist die außergewöhnliche Transparenz des Herstellers Cellavent . Auf der Website finden sich regelmäßig aktualisierte Testergebnisse unabhängiger Qualitätskontrollen, die weit über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Als einziger Anbieter garantiert O’Liv PLUS einen Mindestgehalt von 950 mg Polyphenolen pro Kilogramm. Damit erfüllt das Öl die Voraussetzungen für die offizielle Health Claim-Aussagen.
Der einzige kleine Nachteil ist, dass das Olivenöl ausschließlich online erhältlich ist. Das liegt daran, dass O’Liv PLUS auf Zwischenhändler verzichtet, um höchste Qualität und einen fairen Preis garantieren zu können.
Dieses Öl ist eine echte Bereicherung für viele Gerichte – perfekt für alle, die mediterranes Flair in ihre Küche bringen wollen. Tausende zufriedene Kunden bestätigen den hervorragenden Geschmack und die herausragende Qualität dieses Olivenöls.
Fazit: Darum überzeugt uns das Olivenöl von O'Liv PLUS
Uns hat beim Test einzig und allein das Olivenöl von O’Liv PLUS vollkommen überzeugt. Von dem wahrhaft genussvollen Geschmack einmal abgesehen, gibt O’Liv PLUS als einziger Anbieter vollkommen transparent alle Informationen zu Herkunft, Säuregehalt und Jahrgang an. Diese Transparenz findet sich weder in Supermärkten noch in Feinkostgeschäften.
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Erlebe den Unterschied: Premium-Olivenöl für jeden Tag
Ein hochwertiges Olivenöl macht nicht nur geschmacklich einen Unterschied, sondern auch für Ihre Gesundheit. Wir haben uns direkt mit unserem Testsieger in Verbindung gesetzt und ein exklusives Angebot für die Leser von Gesundheitsprodukte-Vergleich ausgehandelt. Nur hier erhalten Sie jetzt einen Vorteil auf O’Liv PLUS. Ob für den Eigenbedarf oder zum Verschenken – ein hochwertiges Olivenöl sollte in keiner Küche fehlen.
Die anhaltenden Trockenperioden und Hitzewellen im Mittelmeerraum haben die Ernteerträge der Olivenbäume dieses Jahr stark beeinträchtigt. Dadurch ist Olivenöl nicht nur in Supermärkten, sondern auch bei vielen Anbietern knapp geworden. Dieses Angebot gilt nur, solange der Vorrat reicht.
Referenzen:
- Stiftung Warentest: https://www.test.de/Olivenoel-im-Test-4971053-0/
- Öko-Test: https://www.oekotest.de/essen-trinken/Olivenoel-im-Test-Nahezu-alle-mit-Mineraloel-verunreinigt_12637_1.html
